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Apple-Deals: MacBook Air M5, Neo und AirPods auf Tiefstpreis

Amazon und B&H liefern sich ein Preisschlacht um Apples M5-MacBooks. Auch das neue iPad Air M4 und AirPods Max 2 sind so günstig wie nie. Ein Überblick.

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Codekiste Redaktion28. Mai 2026

Der Apple-Hardware-Markt erlebt derzeit ungewöhnlich aggressive Preisbewegungen. Nur Wochen nach den offiziellen Releases greifen Händler wie Amazon und B&H tief in die Tasche, um Marktanteile zu sichern. Von dem neuen MacBook Neo über die M5-MacBook-Air-Reihe bis hin zum iPad Air M4 – die Rabatte sind teils so hoch, dass man von historischen Tiefstpreisen (All-time Lows) sprechen kann. Ein Blick auf die aktuellen Deals und was dahinter steckt.

MacBook Neo: Der Kampf um die Lieferzeit

Das neu aufgelegte MacBook Neo ist bei Amazon ab 590 Dollar zu haben. Der reine Preisnachlass von 10 Dollar gegenüber der UVP ist marginal. Der wahre Mehrwert für Käufer liegt jedoch in der Verfügbarkeit: Während Apple im eigenen Store noch Lieferzeiten von bis zu zwei Wochen angibt, versendet Amazon die Basismodelle in allen Farben (Citrus, Silver, Indigo, Blush) teilweise schon bis morgen. Für ein Produkt, das gerade erst auf den Markt kam, ist diese schnelle Verfügbarkeit gepaart mit einem – wenn auch kleinen – Preisvorteil ein klares Signal für eilige Käufer.

MacBook Air M5: Ein Preiskampf der Extraklasse

Bei den M5-MacBook-Air-Modellen tobt ein echter Preiskrieg zwischen den Händlern. B&H geht aktuell besonders aggressiv gegen Amazon vor und bietet drei spezifische 15-Zoll-Modelle in der Farbe Midnight mit bis zu 270 Dollar Rabatt an. Das taktische Meisterstück von B&H: Den reduzierten MacBooks wird kostenlos ein offizieller Apple-Ladeadapter mit auf den Weg gegeben, der regulär 20 Dollar kostet. So unterbietet B&H Amazon bei Konfigurationen wie dem 15-Zoll M5 mit 16GB/1TB (1.249 Dollar statt 1.519 Dollar) oder 24GB/512GB deutlich.

Amazon lässt sich jedoch nicht komplett enteignen und hält nach wie vor die Bestpreise bei den Einstiegsmodellen. Das günstigste 15-Zoll M5 MacBook Air (16GB/512GB) gibt es dort aktuell für 1.100 Dollar (200 Dollar unter UVP). Auch die 13-Zoll-Varianten starten bei Amazon ab 900 Dollar – ebenfalls absolute Tiefstpreise.

Audio-Deals: AirPods 4 und AirPods Max 2

Auch bei Apples Audio-Sparte tut sich was. Die neuen AirPods Max 2 kehren auf Amazon zu ihrem All-time Low zurück. Für 509,99 Dollar (statt 549 Dollar) gibt es die Over-Ear-Kopfhörer in den Farben Blue und Starlight. Der Abschlag von rund 40 Dollar mag auf den ersten Blick nicht gewaltig wirken, ist aber für ein brandneues Apple-Produkt ungewöhnlich schnell da. Das H2-Chip-Upgrade mit verbesserter ANC, adaptivem Audio und der neuen Siri-Interaktion rechtfertigt für viele das Upgrade – umso mehr zum reduzierten Preis.

Wer es etwas kompakter mag, greift zu den AirPods 4, die mit knapp 25 Prozent Rabatt auf 99 Dollar fallen. Ideal für den Sommer.

iPad Air M4: Schneller Preisverfall bei Einstiegsmodellen

Besonders bemerkenswert ist die Preisentwicklung beim 13-Zoll-iPad Air M4. Apple-Tablets verlieren normalerweise langsam an Wert, doch das Basismodell mit 128 GB ist bei Amazon nun für 699,99 Dollar gelistet – ein satter Rabatt von fast 100 Dollar kurz nach dem Release. Diese Entwicklung ist kritisch zu betrachten: Entweder ist die Nachfrage nach den Einstiegsmodellen schwächer als erwartet, oder Amazon nutzt gezielt Apple-Produkte als Lockangebote, um Prime-Mitgliedschaften und Marketplace-Umsätze zu pushen. Für Käufer ist es dennoch ein absolutes Schnäppchen.

Zubehör: MagSafe, Ladekabel und Co.

Abgerundet werden die Angebote von stark reduziertem Zubehör. Apples iPhone Air MagSafe Battery ist um 40 Prozent im Preis gesunken, Anker bietet seine 100-Dollar-MagSafe-3-in-1-Qi2-Ladestation für nur 35 Dollar an (65 Prozent Rabatt) und auch USB/Thunderbolt-Kabel sowie Auto-Halterungen sind massiv reduziert.

Fazit

Die aktuellen Preisstürze im Apple-Ökosystem sind für Verbraucher ein Fest. Journalistisch lässt sich jedoch ein Trend ablesen: Die Exklusivität und Preisstabilität der Kalifornier bröckelt im Handel massiv. Händler wie Amazon und B&H nutzen Apple-Geräte als Kanalöffner und nehmen geringere Margen in Kauf. Wer aktuell Hardware braucht, sollte zuschlagen – bei dieser Marktdynamik ist davon auszugehen, dass Apple bei den nächsten Releases die UVPs oder die Händlermargen noch strenger kontrollieren wird.

Quelle: 9to5Mac

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