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Vom Mieter zum Besitzer: Wie ein NAS Cloud-Abos ersetzt

Streaming, Cloud-Speicher, Musik-Abos – die jährlichen Kosten explodieren, ohne dass wir etwas besitzen. Ein YouTuber zeigt, wie Self-Hosting die Unabhängigkeit zurückbringt.

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Codekiste Redaktion24. Juni 2026

Wisst ihr was ich letztens gemacht habe? Ein Abo Audit und na ja, das Ergebnis war wirklich erschreckend. RTL Plus 13,99 € im Monat, WTF 228 € im Jahr, Disney Plus 15,99 € im Monat und eine Amazon Prime Mitgliedschaft 8,99 im Monat. Und das übrigens dafür, dass man bei Prime Video trotzdem Werbung hat. Spotify 12,99 € im Monat, iCloud 99 Cent im Monat und lächerliche 100 GB Google Drive Cloud Speicher einfach 1,99 € pro Monat. Und jetzt gut aufpassen, das sind einfach 887,28 Cent Kosten im Jahr, ohne etwas zu besitzen, weil na ja, weil wir alles mieten. Und genau deshalb habe ich bis auf wenige Ausnahmen auch alles gekündigt und mich gefragt, wie kann man sich unabhängig von der Cloud machen? Lass uns mal schauen. Das heutige Video wurde passenderweise von UGreen unterstützt mit dem U-reen DXP 4800 GT. Denn wer sich unabhängig machen will von der Cloud, der braucht auf jeden Fall einen Home Server oder ein NAS. Green bietet da eine ganze Menge und übrigens jetzt während den Amazon Prime Days gibt es wirklich ordentliche Rabatte auf die Produkte. Da lohnt es sich also mal reinzuschauen. Aber mal zurück zum Thema. Zeichen unserer Zeit ist irgendwie geworden, dass wir vor allem für die Nutzung zahlen, aber kaum mehr dafür irgendetwas zu besitzen. Und jetzt frage ich euch mal ganz ehrlich, seid ihr lieber Mieter oder Besitzer? Also ich für mich gesprochen kann sagen, dass dieses Abo Audit mir wirklich die Augen geöffnet hat. Da waren natürlich noch mehr unnötige Abos dabei, wie z.B. für einen VPN-Dienst, den ich nicht mehr nutze, ein alter Handyvertrag, der zwar auf ein Minimum reduziert war, aber trotzdem weiterlief und noch ein paar andere Sachen. Meine voraussichtliche jährliche Ersparnis, nachdem ich alles Unnötige gekündigt habe, sind übrigens ca. 1500 €. Und noch was, das ist tatsächlich nicht gescriptet. Das ist quasi genauso viel wie das Green DXP 4800 GT mit 44 TB Platten in den Anschaffungskosten hat. Also, so viel kann man schon mal sagen. Das finde ich schon irgendwie krass. Gut, jetzt mal gedanklich durchgespielt. Wenn man sich genau dieses NAS holen würde, was würde man dann bekommen? Erstmal wirklich ein schönes Forbay NAS. Natürlich ohne Platten, aber mit einem AMD Ryzen R2514. Das ist eine schöne Vierkern 8 Thread Server CPU, die sogar eine Grafikeinheit mitbringt. Dann gibt es noch 8 GB DDR4, der bis zu 64 GB aufrüstbar wäre. Theoretisch kann man dann auch noch SSDs als Cash verbauen, dank der M.2 Slots. Und last but not least, was ich wirklich immer wieder heftig finde, bringt dieses Teil nicht einen, sondern zwei 10 GB LANPorts mit. Also das ist wirklich ein richtig schickes Forbell NAS, was wie ich finde optisch auch so einiges her macht. Und genau an der Stelle kommt jetzt der Punkt, der mich bei so Geräten immer interessiert. Wie kompliziert ist die Einrichtung wirklich? Und die Antwort ist ganz klar super easy. Ihr schließt das Teil an den Strom und euren Router an. Geht im Browser auf fin.com und folgt dann einfach den Schritten. Also wirklich denkbar einfach. Dann wählt ihr nur noch die Upgrade Methode und wenn das fertig ist, dann war's das auch schon mit der Einrichtung. Dann erstellt ihr einen Speicherpool. Ich habe jetzt einen Raid 6 Speicherpool erstellt, weil ich hier testweise vier Platten verbaut habe. Bei vier Platten ist das nicht das effizienteste System, weil ihr dann, wenn ihr z.B. 4 4 TB Platten verbaut, effektiv nur Zugriff auf 8 TB und nicht 16 habt. Der Vorteil ist aber, ihr können zwei Platten ausfallen, ohne dass eure Daten verloren gehen. Und das ist mir vor allem wichtig, weil wer sich von der Cloud unabhängig machen will, der sollte seine Daten jetzt auch nicht auf irgendeinem wackligen Speicher liegen haben, sondern schon auf was sicherem. Apropos Speicher, jetzt kommen wir zum wirklich wichtigen Thema, denn was kann man damit ersetzen? Erstmal das Offensichtlichste. Cloudspeicherdienste wie Google Drive, Dropbox, OneDrive oder iCloud und zwar mit meinem absoluten Lieblingsclouddienst Nextcloud. Nextcloud ist sowas wie Google Drive oder Dropbox nur eben selbst gehostet. Heißt auch eure Daten liegen nicht auf Servern, die anderen gehören, sondern auf dem Server, der euch gehört. Die Installation ist dabei ein bisschen tricky. Der Nextcoud selbst ist keine App, die ihr direkt im Green App Store runterladen könnt. Ihr braucht erstmal Docker und wenn ihr Docker installiert habt, dann könnt ihr darin Nextcloud installieren. Docker könnt ihr euch übrigens vorstellen wie kleine abgeschlossene Appboxen. In so einer Box läuft dann z.B. Nextcloud, in einer anderen Box die Datenbank. Der Vorteil dabei ist, diese Dienste laufen getrennt voneinander und lassen sich ganz einfach stoppen, starten und aktualisieren. Und darüber habt ihr dann natürlich auch die Möglichkeit, Nextcoud herunterzuladen. Kleiner Tipp am Rande: Bei der Einrichtung ist KI wirklich der beste Helfer, wenn man mal nicht weiterkommt. Und nachdem ihr euch dann einen Zugang für Nextcloud eingerichtet habt, könnt ihr da nicht nur ein echtes Cloudsystem aufbauen, sondern ihr könnt euch das Ganze für euer Smartphone, egal ob Android oder iOS einrichten. So, wichtigste Frage: Wie kann ich aber auf Nextcloud zugreifen, wenn ich nicht im Heimnetzwerk bin? Ich nutze dafür nach wie vor Tails Scale, denn damit erstellt ihr euer eigenes VPN, ohne dass ihr Ports freigeben müsst. Ist also tendenziell ein bisschen sicherer. Wenn ihr natürlich Dateien für andere freigeben wollt, dann lautet das Stichwort Reverse Proxy. Aber damit haben wir sämtliche Clouddienste mehr oder weniger ersetzt. Übrigens, so Dienste wie iCloud Fotos oder Google Fotos könnt ihr ersetzen mit Reen Fotos und damit könnt ihr einfach eure Bilder synchronisieren und entsprechend auch manuell Bilder hochladen. Und das nächste große Thema sind dann natürlich Streamingdienste. Also mal ehrlich, als das angefangen hat mit den Streamingdiensten, ich habe das ja auch miterlebt, da wirkte das erstmal alles sehr komfortabel. Ich habe früher DVDs gesammelt, aber dadurch, dass mit der Zeit immer mehr und mehr dazu gekommen ist, ist es nicht nur unübersichtlicher geworden, sondern die Auswahl ist meiner Meinung nach auch schlechter geworden. Und dann geht Amazon auch noch hin und schaltet Werbung, obwohl man jährlich für diesen Dienst zahlt. Und manchmal werden Serien und Filme gelöscht, die man irgendwann gekauft hat. Also zugegeben, Streamingdienste gehören mittlerweile dazu und man kann nicht alles ersetzen. Aber ich habe z.B. für meine eigenen Kreativecke Videos einen eigenen Streamingdienst mit Jellyf eingerichtet. Auch das ging wieder super simpel über Docker. Auch für Jelly Fin habe ich einen eigenen Docker Container erstellt. In den entsprechenden Ordner habe ich dann die letzte Folge kreative Fragen hochgeladen und anschließend habe ich dann Jellyf eingerichtet. Und wenn ihr euch dann einmal einen Zugang eingerichtet habt, dann könnt ihr auch wieder überall von eurem Netzwerk aus auf eure Mediathek zugreifen, wie eben schon erwähnt, oder mit Hilfe von Tailscale von überall auf der Welt. Übrigens Thema Musikserver. Wir nutzen hier für die Videos Epidemic Sound und ich liebe manche Tracks, die wir dafür verwenden. Dafür habe ich dann auch mal einen Musikserver erstellt mit Navi Drome und auch hierfür einen Docker Container erstellt. Danach habe ich einen Song von Epidemic Sound, den wir häufig verwenden, ins Verzeichnis geladen. Anschließend habe ich Navid Drome dann eingerichtet und bitte jetzt sofort in die Kommentare schreiben, wenn ihr diesen Song hier von dem Channel kennt. Ach Gott, das macht einfach gute Laune. Und natürlich auch hier wieder mit Hilfe von Taste Scale könnt ihr wieder von überall darauf zugreifen und rein theoretisch könnt ihr noch viel mehr Dienste ersetzen mit z.B. Only Office könnt ihr teilweise Microsoft 365 ersetzen und so weiter. Dieses Video hier sollte aber auch in erster Linie für euch als Denkanstoß fungieren, denn das Wichtigste, was ich mit mir selbst gemacht habe und was ich übrigens an der Stelle auch jedem empfehlen kann, war das Abo Audit, was ich am Anfang erwähnt habe. Ich glaube, es gibt sehr viele Leute, die viel zu viele unnötige Abos mit sich herumschleppen. Ich sage euch aber auch ganz klar einiges kann man leider kaum ersetzen. Nur weil ich z.B. nicht einsehe für Netflix, Disney Plus, RTL Now und Amazon Prime zu zahlen, habe ich mich auf Netflix beschränkt, ja, und Amazon Prime Video im Rahmen meines Amazon Prime Abos natürlich mitbehalten, auch wenn ich jetzt nicht unbedingt dediziert Amazon Prime Video abonnieren würde und die werbefreie Version, die kaufe ich ganz bestimmt nicht. Und apropos Amazon, noch mal vielen Dank anugreen für die Unterstützung bei diesem Video. Ich muss euch ganz ehrlich sagen, bei den Green Geräten gefällt mir eine Sache sehr gut und das ist die Tatsache, dass das da alles relativ simpel geht. Also, das ist sehr intuitiv. Die Oberfläche ist relativ einfach. Es ist alles, was die Einrichtung angeht, sehr, sehr simpel gehalten. Das sollte jeder hinbekommen. Und wie ich auch eben gesagt habe, wenn ihr bei dem Thema Netzwerk, NAS und so weiter und so fort nicht weiterkommt, dann ist KI an der Stelle wirklich der beste Helfer. Wenn ihr aber jetzt Bock bekommen habt auf einen eigenen Home Server oder ein eigenes NAS, dann schaut mal in die Beschreibung, denn da findet ihr auch die aktuellen Amazon Prime Day Deals von Green. Und wenn ihr noch mehr Deals und News wollt und daran interessiert seid, wir haben jetzt einen eigenen WhatsApp Channel. Link dazu ist im angepinten Kommentar. Ich habe aber jetzt noch eine Frage an euch. Von welchen Clouddiensten wollt ihr auf Dauer am liebsten weg? Also, mir war vor allem wichtig, dass ich mal ganz klar entscheide, welche Streamingdienste ich behalte und welche nicht. Aber schreibt das gerne mal in die Kommentare. Und übrigens, so ein Home Server, den kann man sich auch schon richtig günstig zusammenstellen und wenn ihr wissen wollt, wie das für unter 50 € geht, dann schaut mal hier rechts in die Ecke, da kommt ihr nämlich zum passenden Video. Wenn euch dieses Video gefallen hat, dann freue ich mich über einen Daumen in nördlicher Richtung. Ich würde sagen, wir hören uns im nächsten Video wieder. Ich bin raus. Ciao.

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