Vor 7 Jahren stellte Motorola das erste Flipsmartphone vor, das Razer. Und in den folgenden Jahren kamen viele Generationen dazu und die haben einiges besser gemacht als die Konkurrenz. Und jetzt haben sie ihr erstes großes faltbares Smartphone gebaut und das macht wie für Motorola typisch ein paar Sachen anders als der Rest und ich würde sogar sagen, dass es das erste faltbare Smartphone ist, was den Ultranamen verdient hätte. Hier ist mein ausführliches Review. Anders als Samsung, Oppo und Honor war es bei Motorola scheinbar nicht die oberste Priorität, das Smartphone so dünn wie möglich zu machen. Während die anderen ja alle bei 4,2 mm liegen, ist das Razer ein Hauch dicker, kaum merklich, 4,5 mm. Motorola hat den Platz aber sinnvoll genutzt. Hier drin stecken 6000 mamperestunden und so viel schon mal vorweg. Das ist die beste Akkulaufzeit, die ich bei einem Fold je erleben konnte. Der Akku ist sogar so krass, dass dieses Smartphone hier den ganzen Tag problemlos mein mobiler Hotspot sein konnte, denn ich bin ja hier in mein neues Studio umgezogen und habe hier leider noch kein WLAN. Aber ich muss ja den ganzen Tag große Datenmengen hoch und runterladen und deswegen ist es mega, dass dieses Video hier unterstützt wird von Vodafone, nämlich mit ihrem neuen Gigobile Young S Tarif bekommt man 100 GB Datenvolumen für nur 19,99 € im Monat. Und wenn man das Datenvolumen nicht verbraucht, nimmt man sogar das Ganze mit in den nächsten Monat. Außerdem, wenn du schon Vodafone Kunde bist, bekommst du 10 € Rabatt, zahlst also nur 9,99 € im Monat für 100 GB. Und wenn du dir noch ein neues Smartphone dazu holen willst, kein Problem. Das ist super easy und du bekommst sogar noch mal 10 GB oben drauf geschenkt. Das Ganze hat eine Telefon und SMS Flat, ist im Vodafone 5G Netz und du kannst deine Rufnummer kostenlos mitnehmen. 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Vorteil natürlich bei so einer Rückseite, sie kann nicht brechen und das Gerät ist auch für 30 Minuten bei 1,5 m Tiefe wasserfest. Der Faltmechanismus fühlt sich sehr stabil an. Über 10 Jahre Nutzung sollen möglich sein. Vorne ist Corning Gorilla Glas Ceramic 3. Das soll doppelt so stabil sein wie die erste Generation und 2 m Fallhöhe auf Beton überleben. Nun, das konnte ich leider nicht testen. Das Design [räuspern] vom Razer Fold wirkt also insgesamt robuster, aber auch ein bisschen klobiger als das Fold 7 oder Find N6 und es wiegt auch ein bisschen mehr mit 242 g. Es wirkt halt auch so, als müsste man es nicht in eine Hülle machen, obwohl sogar eine Hülle Teil vom Lieferumfang ist. Das Display ist 6,6 Zoll groß. Ich finde das sehr angenehm. Es hat eine Full HD Plus Auflösung und wird auch sehr, sehr hell. In der Spitze bis zu 6000 Nit. Im Alltag ist es natürlich weniger, da landen wir aber trotzdem bei 2000 Nit, also in praller Sonne gut ablesbar. In unterstützten Spielen hat es bis zu 165 Hz. Maximal sind es 120 Hz im Alltag. Das innere Display hat 8,1 Zoll. ist fast quadratisch und wird sogar 6200 Nit hell. Damit ist es das hellste innere Display bei faltbaren Smartphones. Es hat eine gute Pixeldichte von 420 und der Knick in der Mitte ist auch angenehm dezent. Nicht ganz so dezent wie bei Oppo, aber definitiv besser als bei Samsung. Und anders als bei Samsung unterstützt Motorola sogar einen Stift und der ist sogar Teil des Lieferumfangs. Allerdings wird er nicht im Gerät aufbewahrt, sondern in einem Ladecase und man kann damit schreiben, malen oder präzisere Eingaben machen. Auch auffällig gut sind die Lautsprecher, die sind viel voller und lauter als die von den anderen faltbaren Smartphones. Da scheint die Kooperation mit Bose also wirklich nicht Marketing zu sein. Der Prozessor ist ein Snapdragon 8 Gen 5 mit 16 GB RAM und 512 GB UFS 4.1 Speicher. Zum ersten Mal für Motorola gibt es ganze 7 Jahre lang Software Updates. Das Smartphone fühlt sich insgesamt super schnell und flüssig an. Allerdings muss man dazu sagen, dass es nicht der Snapdragon 8 Elite Gen 5 ist, sondern nur der 8 Gen 5 und der Elite wäre noch mal so 30 bis 50% stärker gewesen. Ist aber nur halb so wild, denn auch der 8Gen 5 ist so stark wie ein iPhone 17 Pro, also jetzt nicht gerade schwach. Die Software ist sehr nah an reinem Android. Seit mein Motorola Signature Video hat sich da auch einiges zum Guten entwickelt. Es gibt keine Werbeapps mehr. Die Optik ist viel näher ans Google Pixel gerückt, was mich sehr freut und man kann auch drei Apps nebeneinander nutzen. Es gibt unten ein Appdog und man kann das Razer so halbgefaltet hinstellen, dann wird es zu einer Uhr und natürlich Motorola typisch kann man hacken für die Taschenlampe oder das Gerät Twisten, um die Kamera zu starten. Und es gibt eine KI Taste. Ich muss aber sagen, die ist wirklich an einer selten dämlichen Stelle. Ich drücke die andauernd versehentlich, weil die genau da ist, wo die Lautstärkewippe ist. das Motorola hier nicht auf den allerschnellsten Prozessor setzt und sie eine super gute Software Optimierung haben, bringt in Kombination mit dem 6000 mamperestunden Akku wirklich eine sensationelle Akkulaufzeit. An einem Tag habe ich das Razor Fold nie leer bekommen. Meistens hatte ich abends noch so 50%. Bei einem Fold kommt es natürlich immer ein bisschen darauf an, wie viel du das innere und das äußere Display nutzt, aber so 7 bis 9 Stunden Displaynutzung sind realistisch und das ist deutlich besser als das Samsung Fold 7. aufgeladen wird sehr schnell mit 80 Watt über Kabel oder 50 Watt Wireless. Macsafe gibt es leider nicht. Okay, reden wir über die Kameras und ich habe ja schon gesagt, dass es hier eins zu ein die aus dem Motorolla Signature sind und das ist schon was Besonderes, denn normalerweise haben faltbare Smartphones kleinere Sensoren und das ist hier halt nicht der Fall. Wenn ihr also ganz viele Beispielbilder sehen wollt, könnt ihr auch noch bei meinem Motorola Signature Review vorbeischauen und DxO sagt sogar, dass das hier die beste Kamera in einem faltbaren Smartphone ist. Die Bildverarbeitung von Motorola hat sich in letzter Zeit stark verbessert und die Fotos sehen auch echt gut aus. Der Look ist neutral, nicht übersättigt, aber auch nicht blass. Beim Auslösen sehen die Fotos oft noch ein bisschen langweilig, teilweise sogar überbelichtet aus, aber dann kickt die Verarbeitung rein und das Ergebnis ist immer ein hoher Dynamikumfang und reichlich Details. Feine Strukturen, gute Hauttöne, leckeres Essen, lebendige Natur. Also, ich war echt zufrieden mit den Ergebnissen und die Größe der Sensoren bei der Haupt und der Dreifach Telekamera sind sehr positiv bemerkbar. Da hat man echt viel natürliches Bouet und kann sogar Makrobilder machen. Ich bevorzuge die Kamera gegenüber dem Google Pixel 10 Pro Fold, Honor Magic V5 oder Samsung Fold 7. Nur eine Schattenseite habe ich entdeckt. Die KI Verarbeitung ist sehr aggressiv und gerade in schlechtem Licht hatte ich den Eindruck, dass sie Details erfindet. Der Ultraweitwinkel und die Selfie Kamera konnten mich nicht wirklich beeindrucken. Gerade die Selfie Kamera könnte schärfer sein. Im Jahr 2026 erwarte ich da schon mehr. Videos sind mit maximal 8K 30 FPS oder 4K 60 FPS möglich. In schlechtem Licht nimmt die Schärfe dann natürlich ab und ich hätte mir auch einen etwas flüssigeren Übergang zwischen den Linsen gewünscht. Aber auch hier fallen mir die großen Sensoren positiv auf. Hat das Razor Fold also die beste Kamera aller faltbarer Smartphones? In gewisser Hinsicht könnte man das schon sagen, aber es ist halt auch immer eine Frage der eigenen Vorlieben und ich persönlich mag den Look und den Mastermodus beim Oppo Find N6 schon noch mal etwas lieber und das obwohl es ja kleinere Sensoren hat. Das Motorazer Fold ist ein rundherum starkes Smartphone und eigentlich hat es nur zwei richtige Kritikpunkte oder Unterschiede zu einem normalen High-Ind Smartphone und das ist erstens natürlich das Gewicht und die Dicke, das ist einfach ein bisschen mehr als bei einem normalen Smartphone, vor allem als bei einem Motorola Smartphone, die ja immer sehr dünn und leicht sind und das andere ist ganz klar der Preis. Die UVP liegt bei 2000 €. Das ist extrem viel Geld. Man kriegt es zwar inzwischen schon für 1750 € aber trotzdem. Normalerweise hat Motorola eine krass aggressive Preisleistung und hier kann man das nicht behaupten. Ja, also das Samsung Fold 7 kriegt man schon für 14 und in einem Monat erscheint ja schon das Fold 8. Ich denke das Razer Fold ist nicht für die breite Masse, sondern vor allem für Poweruser, Menschen, die mehr Akku, mehr Kamera, mehr Display haben möchten und vielleicht auch einen Stift. Und es erinnert mich in der Hinsicht an das, was früher mal das Samsung Note war. Ich hoffe, dieses Video hier war für euch hilfreich. Macht's gut. Bis zum nächsten Mal. Ciao.
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