KI-Agenten wie Claud Code sind ja aktuell in aller Munde und immer mehr wird klar, die ursprüngliche Angst, dass diese Systeme alle Programmierer ersetzen, die ist nicht wirklich begründet. KI-Agenten können inzwischen wirklich hervorragenden Code generieren. Man kann also wirklich drastisch die Produktivität erhöhen, wenn man mit solchen Systemen arbeitet. Nach wie vor ist es aber trotzdem keine gute Idee, ganze Software einfach komplett zu Vibecoden, den Code dahinter nicht zu verstehen und im Grunde sich komplett auf die KI zu verlassen. Nicht nur sorgt das dafür, dass man seinen Code eben nicht versteht und entsprechend ja nicht selbstständig daran arbeiten kann. Auch der Kontext ist ein nach wie vor nicht zu unterschätzendes Problem. Natürlich haben moderne KI Modelle wie z.B. Clord Opus extrem große Kontextfenster. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass mit immer größer werdenden Projekten die KI Nutzung nicht immer teurer wird, sofern die Architektur des Programms nicht sauber ist und die KI nicht ständig einen Großteil der Codebase in den Kontext laden muss, um zu verstehen, wie man damit arbeitet. Und so eine saubere Architektur bekommt man eben nur, wenn man eine wirklich ordentliche Spezifikation ausarbeitet und der KI wirklich genau sagt, wie das Programm aufgebaut sein muss. Und das ist Entwicklerarbeit. Man kann also durchaus sagen, dass KI den Job des Softwareentwicklers schon drastisch verändert, denn das eigentliche Code tippen, das ist nicht mehr so wirklich das, worum es geht. Viel mehr geht es jetzt darum, Anforderungen an die Software zu verstehen, die Spezifikation ordentlich auszuarbeiten. Also was sind die Anforderungen, was muss die Software können? Welche Features soll sie haben? Wie soll das Datenmodell aussehen? wie soll die Architektur aussehen und so weiter und so fort. Und das Code tippen, das Geräter immer mehr in den Hintergrund, denn das kann die KI dann für einen übernehmen. Das heißt, die eigentliche Entwicklerarbeit und es ist schon immer so gewesen, dass diese eher aus der Denkarbeit besteht, die bleibt nach wie vor Menschensache. Man ist nach wie vor verantwortlich für die Qualität der Software, die man erstellt und das auch, wenn der Code der Software KI generiert wurde. Ein ordentliches Softwareprojekt steht und fällt mit einer sauber definierten Spezifikation. Wenn man diese Arbeit, diese Denkarbeit nicht selber richtig macht, dann kann ein auch ein KIM Modell nicht retten. Das heißt einfach mal kurz zusammengefasst, dass KI-Agenten die Arbeit des Softwareentwicklers schon ziemlich verändern und zwar dahingehend, dass man immer weniger Code per Hand schreibt und entsprechend auch weniger auf diesem tiefen Level denken muss und man stattdessen mehr beschäftigt ist mit Systemdesign, mit Architekturentscheidungen und mit dem Prüfen von Code. Man selbst denkt also inzwischen eher auf einer höheren Ebene und denkt über Systeme nach und wie diese miteinander interagieren. Und die KI die denkt auf der tieferen Ebene und implementiert einzelne Funktionen und Klassen. Aus diesem Grund ist es aber trotzdem noch wichtig, das Programmieren wirklich auch selber zu beherrschen und zu verstehen, wie die Technologie unter deiner Software funktioniert. Denn ohne diesem Wissen ist es wirklich absolut unmöglich, eine ordentliche Spezifikation für deine Software auszuarbeiten, Architekturentscheidungen zu treffen und so weiter und so fort. Hast du keine Programmierkenntnisse, bist du der KI komplett ausgeliefert und musst dich drauf verlassen, dass sie alles richtig macht. Und noch mal, du bist verantwortlich für den Code deiner Software, auch wenn du ihn nicht selber geschrieben hast. Deswegen lerne unbedingt das Programmieren, bevor du mit KI-Agenten arbeitest. Und wenn du das Programmieren mit einem strickten roten Faden Schritt für Schritt und einfach lernen möchtest, dann guck mal in die Videobeschreibung, da findest du einen Link zu Programmieren Starten Premium. In Programmieren Starten Premium erhältst du Zugriff auf all unsere super umfangreichen Videokurse zu den unterschiedlichsten Programmiersprachen und Frameworks. Und ja, wenn dich das interessiert, dann klick da einfach mal drauf. Das war's dann auch mit diesem Video. Abonniere diesen Kanal, um keine weiteren Videos mehr zu verpassen. Lass einen Daumen hoch da, wenn es dir gefallen hat und dann sehen wir uns beim nächsten Video wieder. Bis dahin wünsche ich viel Spaß beim Programmieren.
CR
Codekiste Redaktion
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