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CB-Funk #157: Resident Evil: Requiem im Technik-Check – Wenn das Grauen flüssig läuft

Die 157. Folge des ComputerBase-Podcasts beleuchtet die technische Meisterleistung hinter Resident Evil: Requiem. Jan und Fabian analysieren DLSS, FSR und Raytracing – und erklären, warum die RE-Engine begeistert.

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Christopher Ackermann27. Februar 2026

Wie ComputerBase berichtet, widmen sich die Moderatoren Jan und Fabian in der aktuellen Episode des CB-Funk-Podcasts einem besonders spannenden Thema für Technik-Enthusiasten und Gamer: dem umfassenden Technik-Test zu Resident Evil: Requiem. Doch auch jenseits des Survival-Horrors gibt es in der 157. Folge reichlich Stoff für Diskussionen – von Patentstreitigkeiten großer Tech-Konzerne bis hin zur persönlichen Hardware-Hygiene der Community.

Resident Evil unter der Technik-Lupe

Resident Evil: Requiem ist seit Kurzem auf dem Markt, doch bereits vor dem Release lieferte ComputerBase einen detaillierten Technik-Test, der in dieser Podcast-Episode ausgiebig besprochen wird. Der Tester Wolfgang hat sich sämtliche Aspekte der PC-Version vorgenommen: Von Upscaling-Technologien wie Nvidias DLSS und AMDs FSR über verschiedene Raytracing-Stufen (Normal, Hoch, Pathtracing) bis hin zu Frame Generation und detaillierten Benchmarks.

Besonders interessant für Hardware-Nutzer ist dabei die Analyse des VRAM-Verbrauchs – ein Aspekt, der bei modernen Triple-A-Titeln zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Ergebnisse fallen überraschend positiv aus: Trotz optisch beeindruckender Grafik mit atmosphärischer Beleuchtung und detailreichen Texturen läuft das Spiel erstaunlich flüssig. Die RE-Engine, entwickelt von Capcom, beweist einmal mehr, dass technische Brillanz nicht zwangsläufig mit exorbitanten Hardware-Anforderungen einhergehen muss. Dies steht im Kontrast zu anderen aktuellen Releases, die oft trotz mäßiger Optik hohe Anforderungen stellen und selbst High-End-Grafikkarten an ihre Grenzen bringen.

Die Moderatoren heben hervor, dass das Spiel nicht nur technisch überzeugt, sondern auch spielerisch die Erwartungen erfüllt. Für Gamer bedeutet dies konkret: Ein sofortiger Hardware-Kauf ist nicht zwingend erforderlich, um das Grauen in voller Pracht zu erleben. Die Kombination aus ästhetisch ansprechender Darstellung und solider Performance zeigt, was mit moderner Engine-Entwicklung möglich ist, wenn Optimierung nicht dem Zeitdruck der Markteinführung geopfert wird.

Patentstreitigkeiten und Hardware-Pflege

Neben dem Gaming-Highlight widmet sich der Podcast auch aktuellen Entwicklungen im Tech-Sektor. Patentstreitigkeiten beschäftigen derzeit nicht nur die Hersteller Asus und Acer, sondern kurzfristig auch Disney+. Diese Rechtsstreitigkeiten werfen ein Schlaglicht auf die komplexe IP-Landschaft der Technologiebranche, in der Unternehmen zunehmend aggressiv ihre Patentportfolios verteidigen. Für Endkunden bleibt dies oft unsichtbar, kann aber langfristig Auswirkungen auf Produktverfügbarkeiten und Preisgestaltung haben.

Ein besonderer Community-Aspekt kommt in der sogenannten Sonntagsfrage zum Tragen: Die Redaktion diskutiert über Staub in den PCs der Zuhörer. Dies mag auf den ersten Blick banal klingen, ist aber ein ernsthaftes Thema für Leistung und Langlebigkeit von Hardware. Staubablagerungen führen zu erhöhten Temperaturen, Lüftergeräuschen und im schlimmsten Fall zu Thermalthrottling, das die Prozessorleistung drosselt. Die Diskussion zeigt, wie wichtig regelmäßige Wartung ist – ein Aspekt, der oft vernachlässigt wird, wenn es um PC-Builds geht, aber entscheidend für die Langzeitstabilität des Systems ist.

Wo Sie den Podcast hören können

Wer selbst Einblick in die Diskussionen nehmen möchte, kann den CB-Funk auf verschiedenen Plattformen abonnieren. Neben dem eingebetteten Podigee-Player ist der Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music und Deezer verfügbar. Technisch versierte Nutzer binden den Feed alternativ via RSS in ihre bevorzugte App ein – die URL lautet https://computerbase.podigee.io/feed/opus.

Die Interaktion mit der Community steht dabei im Vordergrund: Zuhörer können Fragen zu den besprochenen Themen, zur Redaktionsarbeit oder allgemeinen Tech-Themen an podcast@computerbase.de richten oder über das Forum sowie Discord Kontakt aufnehmen. Eine Übersicht aller bisherigen Episoden findet sich auf der Themenseite CB-Funk bei ComputerBase.

Fazit

Die 157. Episode des CB-Funk zeigt eindrücklich, dass technische Analysen mehr sind als trockene Benchmarks. Sie liefern Entscheidungshilfen für Kaufentscheidungen und zeigen, welche Engine-Optimierung möglich ist, wenn Entwickler ihr Handwerk verstehen. Für alle, die Wert auf technische Qualität in Spielen legen, liefert die Folge wertvolle Einblicke in einen seltenen Fall, bei dem Ästhetik und Performance Hand in Hand gehen.

Quelle: ComputerBase

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