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Apples „Big Week“: iPhone 17e, günstiges MacBook und neue iPads erwartet

Tim Cook kündigt eine „große Woche“ an. Ab Montag präsentiert Apple die ersten Hardware-Neuheiten des Jahres 2026 – von einem erschwinglichen MacBook mit iPhone-Chip bis zum aufgewerteten iPhone 17e.

CA
Christopher Ackermann28. Februar 2026

Wie MacRumors berichtet, steht bei Apple eine außergewöhnliche Produktoffensive bevor. CEO Tim Cook hat auf X einen „big week ahead" angekündigt, begleitet vom Hashtag „Apple Launch". Passend dazu finden am Mittwoch, den 4. März, Medienveranstaltungen in New York, Shanghai und London statt. Das Unternehmen aus Cupertino will damit die ersten großen Hardware-Neuheiten des Jahres 2026 enthüllen – darunter das iPhone 17e, ein völlig neues Low-Cost-MacBook sowie Aktualisierungen der iPad- und Mac-Linie.

Low-Cost MacBook: iPhone-Technik im Laptop

Das wohl spannendste Gerät der Ankündigungen ist ein neues Einsteiger-MacBook, das Apple offenbar speziell für den Bildungssektor und preisbewusste Nutzer positioniert. Dabei verfolgt der Konzern eine überraschende Strategie: Statt eines M-Serie-Chips setzt das Gerät auf den A18 Pro, bekannt aus dem iPhone 16 Pro.

Diese Chipwahl ist ungewöhnlich, eröffnet aber interessante Möglichkeiten. Der A18 Pro, gefertigt im 3-Nanometer-Verfahren, bietet in Benchmarks eine Single-Core-Leistung, die der M4 im aktuellen iPad Pro nahekommt. Für Multi-Core-Lasten fällt er zwar hinter die M-Serie zurück, für alltägliche Aufgaben wie Webbrowsing, Textverarbeitung und Multimedia-Konsum dürfte er jedoch mehr als ausreichen. Apple scheint hier bewusst Kosten zu sparen, um ein Chromebook-kompatibles Preissegment zu bedienen.

Das Design orientiert sich am MacBook Air, kommt jedoch in bunten Farben wie Hellgelb, Hellgrün, Blau und Pink daher – ähnlich wie beim günstigen iPad. Technisch erwartet Nutzer allerdings einige Abstriche: Das Display soll weniger hell werden und auf True Tone verzichten, die Tastaturbeleuchtung fehlt, und die SSD-Geschwindigkeiten liegen unter dem Niveau des Air. Dafür könnte ein dickeres Gehäuse Platz für einen besonders großen Akku bieten – ideal für den Schultag.

Besonders interessant: Durch den A18 Pro entfällt Thunderbolt-Unterstützung. Das Gerät bleibt auf USB-C mit 10 Gbit/s beschränkt und kann wahrscheinlich nur einen externen Monitor betreiben. Der Preis soll deutlich unter dem 999 Dollar teuren MacBook Air liegen, vermutlich zwischen 599 und 799 Dollar – direkt zwischen iPad Air und MacBook Air angesiedelt.

iPhone 17e: Nachfolger mit MagSafe und mehr Power

Neben dem MacBook steht das iPhone 17e auf dem Programm. Als Nachfolger des im Februar 2025 vorgestellten iPhone 16e bringt das Gerät einige längerwartete Verbesserungen. Optisch bleibt Apple beim 6,1-Zoll-Display und der Einzelkamera auf der Rückseite, überrascht aber möglicherweise mit der Dynamic Island statt der klassischen Notch – Gerüchte widersprechen sich hier jedoch.

Das Display bleibt erwartungsgemäß bei 60 Hz, ohne die 120 Hz ProMotion-Technik der teureren Modelle. Auch das Always-on-Display fehlt erneut, da das verbaute OLED-Panel nicht die nötige Minimalhelligkeit von 1 Nit unterstützt.

Im Inneren arbeitet der A19-Chip, der auch im Standard-iPhone 17 zum Einsatz kommt. Möglicherweise in einer leicht gedrosselten Version, aber dennoch mit spürbarem Leistungsschub gegenüber dem Vorgänger. Wichtiger für viele Nutzer: Das iPhone 17e soll endlich MagSafe-Unterstützung erhalten. Der Vorgänger musste ohne den magnetischen Ladering auskommen, was die Kompatibilität mit dem riesigen Zubehör-Ökosystem einschränkte und die Ladegeschwindigkeit auf 7,5 Watt begrenzte. Mit MagSafe sind mindestens 15 Watt drin.

Der Akku profitiert vom neuen C1X-Modem, das Apple erstmals im iPhone Air vorstellte. Es soll bis zu doppelt so schnell sein wie der C1-Vorgänger und deutlich energieeffizienter arbeiten. Der Preis soll bei 599 Dollar starten – unverändert zum iPhone 16e.

iPad-Updates: M4 für das Air, Apple Intelligence für den Einsteiger

Auch die Tablet-Palette erhält Zuwachs. Das iPad Air soll den M4-Chip erhalten – eine Generation hinter dem frischen M5 im iPad Pro. Das bedeutet bis zu 30 Prozent schnellere CPU- und 21 Prozent schnellere GPU-Leistung gegenüber dem aktuellen M3-Modell. Das Design bleibt unverändert bei 11 und 13 Zoll, ebenso das LED-Display ohne ProMotion. Neu könnte der N1-Chip für verbessertes Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sein.

Besonders relevant für Budget-Käufer: Das günstige iPad der 12. Generation erhält einen A18- oder A19-Chip und damit erstmals Unterstützung für Apple Intelligence. Dafür muss der Arbeitsspeicher von aktuell 6 auf mindestens 8 GB steigen. Das Display bleibt mit dicken Rändern und fehlender ProMotion-Technik das Einstiegsmodell, gewinnt aber an Smart-Home-Fähigkeiten durch mögliche Thread-Unterstützung.

Fazit: Apples Strategie der klaren Linien

Mit dieser Produktwelle zeigt Apple eine klare Strategie: Das Low-Cost-MacBook füllt die Lücke zwischen Tablet und Laptop, das iPhone 17e beseitigt die größten Kritikpunkte des Vorgängers, und selbst das günstigste iPad wird fit für KI-Funktionen. Für Nutzer, die nicht das Absolute Neueste brauchen, aber dennoch im Ökosystem bleiben wollen, könnten diese Updates besonders attraktiv sein.

Quelle: MacRumors

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